Thema (ERG 6. Klasse)

Beurteilen aus verschiedenen Perspektiven: Krieg und Frieden

Lebensweltbezug/Anforderungssituation

Täglich werden Schülerinnen und Schüler mit Protestaktionen, Terrorszenen, Kriegsereignissen und wirtschaftlichen und politischen Konflikten über die Medien konfrontiert. Oft sind die Meinungen rasch gemacht: Es gibt die Guten und die Bösen. Aber warum wird protestiert, werden Waffen gekauft, aus welchen Interessen werden Menschen unterdrückt und Kriege geführt?

Inhalte
  • Krieg als Folge von gegensätzlichen Interessen, als Kampf um Macht, als Befreiung von Unrecht
  • legitime und nicht-legitime Gründe, Waffen einzusetzen, Menschen zu töten, Krieg zu führen
  • Frieden: Was heisst „Frieden“ und wie kommt man dazu?
Handlungsvorschläge
  • einen konkreten Konflikt nach Akteuren analysieren und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten
  • ein Argumentarium pro und contra Krieg erstellen
  • Diplomatie als Dialogkultur ausprobieren
  • Friedenswünsche formulieren; Wie würde eine friedliche Welt aussehen? Was müssten die Menschen verändern, damit wir auf einer friedlichen Welt leben können?
Lehrmittelhinweise
Kooperation Schule
RZG.6.3.a (Zyklus 3):

Schülerinnen und Schüler können darlegen, warum das 20. Jahrhundert als Zeitalter der Extreme bezeichnet wird. Weltkriege, Faschismus, Kommunismus, Holocaust, Kalter Krieg, Unabhängigkeitsbewegung, Globalisierung, Bürgerkrieg, Terrorismus

RZG.6.3.c (Zyklus 3):

Schülerinnen und Schüler können anhand vorgegebener Materialien Geschichten von Krieg betroffener Menschen aus den letzten 50 Jahren erzählen und diese in einen geschichtlichen Zusammenhang stellen

RZG.5.1.c:

Die Schülerinnen und Schüler können zu einem wichtigen Ereignis der Schweizer Geschichte im 20. Jahrhundert Ursachen, Verlauf und Folgen aufzeigen. ​Schweiz während der Zeit der Weltkriege; Landesstreik; Schweiz im Kalten Krieg, in der Hochkonjunktur; Frauenstimmrecht