Thema (ERG 3. Klasse)

Erste Einblicke in die Vielfalt der Weltreligionen gewinnen

Lebensweltbezug/Anforderungssituation

Die Schülerinnen und Schüler erleben Religionen unterschiedlich präsent in der Öffentlichkeit. Gut sichtbar ist das Christentum mit seinen Kirchen und Einrichtungen, die das gesellschaftliche Leben mitprägen. Andere Religionsgemeinschaften sind kleiner und weniger präsent. Einzelne Mitschüler oder Mitschülerinnen gehören ihnen an und in den Medien wird von ihnen gesprochen. Im ERG Kirchen-Unterricht wird immer wieder auf die sogenannten Weltreligionen Bezug genommen: Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus. Es sind Sammelbegriffe für die grössten religiösen Traditionen, die in sich wiederum äusserst vielfältig sind. Eine weitere grosse Gruppe von Menschen gehört keiner Religionsgemeinschaft an. Die Einführung dieses groben Rasters hilft den Schülerinnen und Schülern, die Phänomene, Begriffe und Gegenstände des ERG Kirchen-Unterrichts zu ordnen und zu verstehen.

Inhalte
  • religiöse Spuren in der öffentlichen und privaten Lebenswelt
  • Begriffe: Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Konfessionslose
  • typischen Erkennungssymbole oder Schriftzeichen (Kreuz/Christusmonogramm, Davidsstern/hebräisch Schalom, Mondsichel/arabisch Allah, Götterfigur/OM, Rad/Buddha); weitere Gegenstände, Bilder, Bauten, Geschichten, Symbole
  • die Goldene Regel – im Ethos der Weltreligionen
Handlungsvorschläge
  • durch eine Strasse gehen und nach religiösen Spuren suchen
  • religiöse Gegenstände und Bilder mitbringen, ordnen nach den Weltreligionen, Begriffe im Kontext dieser Gegenstände einführen
  • Poster mit den Begriffen im Schulzimmer präsent lassen, damit bei anderen Unterrichtsthemen wieder darauf Bezug genommen werden kann