Thema (ERG 7. Klasse)

Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen

Lebensweltbezug/Anforderungssituation

Schülerinnen und Schüler nehmen sich als Mitglied verschiedener „Gemeinschaften“ wahr (z.B. Familie, Schulklasse, Freundinnen- und Freundeskreis, Verein). Sie erfahren unterschiedliche „Gruppenkulturen“ in Bezug auf Benimmregeln, Umgang mit Unterschieden bzw. Anpassungsdruck, Einsatz- und Kooperationsbereitschaft usw. und wissen auch aus eigener Erfahrung, dass individueller Einsatz für das Gelingen von gemeinsamen Projekten notwendig ist.

Inhalte
  • Gruppendruck und Mobbing
  • Elemente der gewaltfreien Kommunikation (Rosenberg)
  • Das Thema „Verantwortung für die Gemeinschaft“ und seine praktische Umsetzung sind im Zyklus 3 von zentraler Bedeutung und sollen bei relevanten Situationen vertieft und eingeübt werden.
Handlungsvorschläge
  • gemeinsam gruppendynamische Übungen (z.B. Brückenbau-Übung, Dilemma) machen
  • Verantwortung bei der Planung und Gestaltung von Klassenaktivitäten (Ausflüge, Lager, Erkundungen, Projekte) übernehmen
  • Formen des Feedbacks erproben und erfahren, dass Wertschätzung konstruktiv und motivierend wirken kann
  • Diese Kenntnisse und Erfahrungen werden in der weiteren Schulzeit im Rahmen des Unterrichts immer wieder aufgenommen, repetiert und vertieft, sodass sich die Kompetenz allmählich herausbildet.
Kooperation Schule
NMG 10.1d-f:

Die Schülerinnen und Schüler können gemeinschaftsfördernde Aktivitäten in der Klasse vorschlagen und umsetzen sowie Mitverantwortung für das Wohlergehen aller übernehmen (z.B. Ordnung im Klassenzimmer, wertschätzender Umgang miteinander). Sie lernen, Konflikte in der Gruppe fair zu lösen und können verschiedene Strategien anwenden (z.B. Schlichtung, Abstimmung, Konsens). Sie können sich in andere Menschen hinein versetzen und deren Gefühle, Bedürfnisse und Rechte respektieren und sich für sie einsetzen (z.B. bei Streit, Mobbing).