Thema (ERG 9. Klasse)

Sich einfühlen in Menschen in verschiedenen Lebenslagen: Beispiel Obdachlosigkeit

Lebensweltbezug/Anforderungssituation

Schülerinnen und Schüler nehmen an öffentlichen Orten obdachlose Menschen wahr. Sie stellen Fragen nach den Gründen für diese Lebensform: Wie sind Menschen in diese Situation gekommen? Gibt es Wege aus der Obdachlosigkeit? Wollen betroffene Menschen ihre Situation ändern? Wer hilft ihnen warum?

Inhalte
  • Lebensgeschichten von obdachlosen Menschen
  • Unterstützungsangebote für Obdachlose
Handlungsvorschläge
  • Gespräche mit obdachlosen Menschen führen, Unterstützungsangebote für obdachlose Menschen besuchen und dort mit Obdachlosen und Betreuungspersonen sprechen
  • Eindrücke und Erkenntnisse dokumentieren, Hoffnungen und Brüche im Leben der befragten obdachlosen Menschen und die Motivation der Betreuungspersonen herausarbeiten
  • die vielfältigen Gründe, die zu einer Obdachlosigkeit führen können, reflektieren und über Präventionsmassnahmen nachdenken
  • die Erfahrungen, Bedürfnisse und Wünsche der obdachlosen Menschen mit den eigenen Erfahrungen, Bedürfnissen und Wünschen vergleichen
Kooperation Schule
BNE:

Kulturelle Identitäten und interkulturelle Verständigung.

RZG 2.2a.c-d:

Schülerinnen und Schüler können eigene Vorstellungen von vertrauten und fremden Lebensweisen darstellen, mit anderen vergleichen und ordnen. (Mental Maps) Sie können soziale Ungleichheiten beschreiben, deren Ursachen erklären und Lebensbedingungen in verschiedenen Lebensräumen bewerten. ​Armut, Hunger, Bildung

Sie können Auswirkungen von sozialen Ungleichheiten untersuchen, Massnahmen zu deren Verringerung beurteilen (z.B. Millenniumsziele, Entwicklungszusammenarbeit) und entsprechende eigene Ideen entwickeln.