Thema (RU 1. Klasse)

Kinder staunen und stellen Fragen

Lebensweltbezug/Anforderungssituation

Schülerinnen und Schüler im Kindergarten- und Unterstufenalter können staunen, Empathie, Interesse und Neugier zeigen, wenn Geschichten erzählt oder besondere Gegenstände oder Darstellungen gezeigt werden. Sie drücken ihr Befremden und ihre Verwunderung spontan aus. Insbesondere haben sie die unermüdliche Gabe, Fragen zu stellen, sie fragen nach warum und wozu, nach woher und wohin und halten diesen Frageprozess schier unendlich in Gang.

Inhalte
  • In allen anderen Themenbereichen kann diese Kompetenz des staunenden und fragenden Ausdrucks gefördert werden: „Kinder, die auf ihre Fragen immer gleich Antworten bekommen, lernen vor allem eines: Die Grossen wissen sowieso alles (besser), da brauche ich doch gar nicht erst nachzudenken!“ (Zoller) „Wer die Fraglichkeit der Welt und der menschlichen Existenz als Problem erkennt und die Frage überhaupt zulässt, reflektiert religiös.“ (Ziebertz)
Handlungsvorschläge
  • bewusst Fragen stellen
  • zwischen entscheidbaren und nicht entscheidbaren Fragen unterscheiden
  • mit Ausdrucksformen im Sinne der Kräfteschulung die Nachdenklichkeit fördern